DIE REGELN
sind vorrangig auf die Sicherheit und den Schutz, nicht nur der Reiter, sondern vor allem der Pferde ausgerichtet. Wenn eine Bandage aufgeht, wird das Spiel sofort angehalten. Stürzt jedoch ein Reiter, wird nur dann abgepfiffen, wenn der Spieler sichtlich verletzt ist.
Als oberste Regel gilt das WEGERECHT. Es bedeutet, dass ein Spieler, welcher der Fluglinie seines geschlagenen Balles folgt, von keinem Spieler gekreuzt oder behindert werden darf - er darf lediglich abgeritten oder gestickt werden.
STICKEN (HOOKEN) ist immer dann erlaubt, wenn sich der Ball zwischen zwei gegnerischen Spielern befindet. Der angreifende Spieler wird dann versuchen den Schlag des Anderen zu verhindern, indem er mit seinem Stick den Stick des Gegners beim Ausholen oder Zuschlagen hakt.
ABREITEN bedeutet nichts anderes als den Versuch einen parallel reitenden Gegner durch eine Art “bodycheck” aus der Spur zu drängen.
Abreiten ist eine erlaubte Maßnahme, um den Gegner am Schlag zu hindern, kann aber auch spielstrategisch sinnvoll sein, um einem Teamkollegen einen guten Schlag zu ermöglichen, indem man ihm den lästigen Gegner durch Abreiten vom Leib hält.
REGELVERSTÖSSE wie Nichtbeachtung des Wegerechts, Kreuzen der Linien, “Sandwiching” (Einklemmen des Gegners durch zwei Spieler eines Teams), Sticken außerhalb des Ballbereiches, frontales Abreiten etc. werden sofort durch Spielunterbrechung und entsprechende Freischläge für die andere Partei geahndet. Die Zeit wird bis zur Ausführung des Strafstoßes angehalten.
Je nach Schwere des Delikts entscheiden die Schiedsrichter, in welcher Entfernung zum Tor der Strafstoß gespielt oder sogar ein Tor zuerkannt wird.
SEITENWECHSEL: Damit die Mannschaften abwechselnd gegen die Sonne spielen, findet nach jedem Tor ein Seitenwechsel statt.
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